ERSTE STUNDE

von Jörg Menke- Peitzmeyer


Solo-Theaterstück

zu den Themen Mobbing / Cybermobbing.



Geeignet für Vorstellungen auf der Bühne oder

direkt im Klassenzimmer.

„Erste Stunde“ thematisiert Mobbing / Cybermobbing und setzt sich direkt mir der Struktur  der Gruppe auseinander, vor der gerade gespielt wird, mit ihrem Gewaltpotenzial, der von ihr ausgehenden Alltagsgewalt, wie auch dem leider all zu oft als normal empfundenen Verhältnis von Opfern und Tätern.


Jürgen Rickert kommt neu in die Klasse.

Diese Situation musste er schon häufig über sich ergehen lassen. Man steht vorne und alle glotzen einen an.

Bisher war er immer der Loser. Der Letzte auf der Bank, das Opfer. Ständige Beleidigungen, Spott oder auch verprügelt zu werden, ist für Jürgen nichts Neues. Er hat sich damit abgefunden, dass er niemals dazugehört.

An seiner letzten Schule fand das Mobbing auch im Internet statt. Als er sich gegen die Cyberattacken seiner Mitschüler wehrte, wurde er von Ihnen aus Rache in der Erdkunde Vorbereitung eingeschlossen. Eine ganze Nacht lang.

Aber Jürgen reicht es, immer einstecken zu müssen. Heute will er den Spieß umdrehen. Er provoziert die Schüler, spricht sie direkt an.


„Okay, bringen wirs hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten…fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt.“


Provokant und direkt greift der Klassenzimmer- Monolog von Menke- Peitzmeyer mitten in die Gruppendynamik der Klasse ein. Wer schaut weg, lacht mit… Wer reagiert mit Aggression.

Die Schüler müssen sich zu dem Neuen verhalten und werden mit ihrer eigenen

Lebenswirklichkeit, ihrem eigenen Opfer- und Täterverhalten konfrontiert.

Ein Thema, das im Schulalltag gegenwärtig ist, aber nur schwer verhandelt werden kann.


Erste Stunde“ erhielt den Autorenförderpreis der Landestheater 2006 und wird in dieser Inszenierung in einer autorisierten 2.0 Fassung gespielt.


Jürgen Rickert: Andreas Püst

Regie: Thomas Flocken

Co - Regie: Julia v. Thoen


Nachbereitung:

Im Anschluss an die Vorstellung findet eine Nachbereitung statt, in der die Provokation, das gemeinsam Erlebte diskutiert und aufgearbeitet wird.

Was ist Mobbing?  Wer ist beteiligt? Perspektiven von Betreibern und Opfern.

Mobbing vs. Cybermobbing. Wie kann Mobbing beendet werden.

Bei einer Vorstellung auf der Bühne können die Zuschauer zur Nachbereitung in zwei oder drei Gruppen aufgeteilt werden.

Zur vertiefenden Nachbereitung stehen unterschiedliche interaktive Workshopangebote zur Auswahl.


Zielgruppe:

Geeignet für alle Schulformen ab Klasse 7 und für Elternabende, Fachpublikum.


Zeitumfang:

45 Minuten Theaterstück + 45 Minuten Nachbereitung.


Konditionen:

Im Klassenzimmer bis max. 40 Zuschauer pro Vorstellung, bis zu drei Vorstellungen am sind Tag möglich.

Als Bühnenvorstellung max. 100 Zuschauer pro Vorstellung, bis zu zwei Vorstellungen am Tag sind möglich.

Festpreise, abhängig von Vorstellungsanzahl, zuzügl. Entfernungspauschale.

Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot.


„Erste Stunde“  ist eine Produktion von Andreas Püst, Julia v. Thoen und Thomas Flocken.


Aufführungsrechte:

Theaterverlag Hofmann- Paul, Berlin.


Kontakt:

Thomas Flocken - Julia von Thoen - Andreas Püst GbR*

Schauspielkollektiv- Neues Schauspiel Lüneburg

Eisenbahnweg 6a

21337 Lüneburg

Tel. 04131 / 98 98 75

Mobil: 0174 / 24 93 407

info@schauspielkollektiv.de


*Steuer- Nr.: 33 232 51603 FA Lüneburg


Gefördert durch: